Wbg-logo art-pricet-klein
OKP-Wbg-chilli
LOGO 1-www.Titel Titelikkh wbg.kleiner

Nr. 3 / 2014    ISSN 2191 - 7248     Herausgeber: Forschungs-Institut Bildender Künste, GbR  -    Bad Schmiedeberg
Bezugspreise ab 2014 Bestelladressen:  cca@khsr.de und/oder CCA-Redaktion, Kunsthof Schloss Reinharz  93,  D-06905 Bad Schmiedeberg
Einzelausgabe Normalpr. 7,50 €; Studenten, Künstler, Rentner 5,00 € /  CD/DVD Einzelausgabe: Normalpreis 5,00 €; Studenten, Künstler 4,00 €; zzgl. Porto
Jahresabonnent digital Normalpr. 40,00 €; Studenten, Künstler 25,00 €; / CD/DVD Jahres-,  Archivausgabe: 25,00 € zzgl. Porto

AKTUELLES
Ausstellungen - Reports

KUNSTLITERATUR

KUNSTPREISE
Wettbewerbe - Preisträger

AUSSTELLUNGEN
ab 5.2014 bis 9.2014 in A, CH und D

Altenburg_00106232+15178

Altenbourg im Dialog II - Werner Heldt (1904–1954)
Altenburg_3210_mitfarbkeilAltenburg - Die Ausstellung bis zum 22. Juni 2014 zeigt etwa 50 Werke von Werner Heldt, vornehmlich Arbeiten auf Papier. Heldt zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern der Nachkriegszeit. Berühmt wurde er vor allem durch seine Berlin-Bilder, die Fenster-Stillleben und "imaginäre Interieurs". Unter dem Titel "Berlin am Meer" entstand eine ganze Serie von Gemälden und Zeichnungen. 2014 jährt sich Heldts Todestag zum 60. Mal, sein 110. Geburtstag wäre zu begehen.
Die Werke Altenbourgs und Heldts sind sehr unterschiedlich, dennoch gibt es zahlreiche Gemeinsamkeiten zwischen den Künstlern: Beide wuchsen in einem streng religiösen Elternhaus auf und hatten in jungen Jahren einschneidende Verlusterfahrungen durch den Tod geliebter Menschen zu verarbeiten. Sie schrieben Gedichte, Prosa und Tagebuch und dachten über Tod, Traum und Religion nach. Von Altenbourg selbst aufgezeigte Verbindungslinien gibt es über die Dichter Erhart Kästner (1904–1974) und Erich Arendt (1903–1984). Beide schrieben über Heldt, mit beiden war Altenbourg befreundet.
Altenburg_69_42Gerhard Altenbourg schätzte Heldt sehr, sah bereits 1949 und 1951 erste Werke des Malers in Weimar und Berlin und kaufte in den 1970er und 1980er Jahren acht Zeichnungen. Eine Kohlezeichnung, die Altenbourg besaß, ist in der Ausstellung ebenso zu sehen wie das Tischstillleben aus der Sammlung Wormland, heute in der Pinakothek der Moderne, München. Altenbourg sah es 1951 bei dem Galeristen Rudolf Springer in Berlin.
Es gilt, Werner Heldt, der seit der Retrospektive 1989/90 in Vergessenheit geraten ist, wiederzuentdecken. Seine Gemälde und Zeichnungen üben einen magischen, zurückgenommenen Reiz aus. Die Ausstellung zeigt aber auch für Heldt eher ungewöhnliche und unbekannte Werke. Hierzu treten ausgewählte Arbeiten Altenbourgs in einen Dialog.
Die Ausstellungsreihe "Altenbourg im Dialog" setzt Werke von Gerhard Altenbourg in Bezug zu denjenigen anderer Künstler – Anreger, Weggefährten, Zeitgenossen. Auch innere Verwandtschaften spielen eine Rolle. Die Künstler müssen sich nicht persönlich begegnet sein. So ergeben sich neue und spannende Perspektiven auf die ausgewählten Arbeiten. Die Ausstellungsreihe lädt dazu ein, sie in einem anderen Kontext und aus einem neuen Blickwinkel heraus zu betrachten.
Abb.: oben v.l.n.r.: Werner Heldt; Häuser; 1948; Tusche, Aquarell auf Krepp-Papier Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett Foto: Volker H. Schneider, Berlin © VG Bild-Kunst, Bonn 2014, Stiftung Gerhard Altenbourg, Altenburg; Werner Heldt; Stillleben vor Häusern, um 1950; Kohle Stiftung Gerhard Altenbourg, Altenburg, Nachlass des Künstlers Foto: Bertram Kober, Punctum © VG Bild-Kunst, Bonn 2014, Stiftung Gerhard Altenbourg, Altenburg; rechts: Werner Heldt; Häuser mit Laute; 1953; Kohle und Aquarell Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur © VG Bild-Kunst, Bonn 2014, Stiftung Gerhard Altenbourg, Altenburg; unten: Gerhard Altenbourg; Kreuzigung; 1969; Aquarell, Tempera, Bleistift; Sammlung Rugo, Foto: Christoph Münstermann, Düsseldorf © VG Bild-Kunst, Bonn 2014, Stiftung Gerhard Altenbourg, Altenburg

 

VORBILDER - 150 Jahre MAK: Vom Kunstgewerbe zum Design
Wien - Eine inspirierende Konfrontation der traditionsreichen MAK-Sammlung mit der zeitgenössischen Designavantgarde wagt die Ausstellung VORBILDER. 150 Jahre MAK: Vom Kunstgewerbe zum Design, eines der zentralen Projekte anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums des MAK. Die Ursprungsidee zur Entwicklung einer vorbildhaften Mustersammlung für innovatives Kunstgewerbe und die gegenseitige Befruchtung von Tradition und Gegenwart bestimmen die wechselvolle MAK-Geschichte. Anknüpfend an diese einzigartige Ausrichtung lassen sich neun international renommierte DesigndenkerInnen in VORBILDER auf das Experiment ein, die Bedeutung der MAK-Sammlung als Inspirationsquelle und Verhandlungsort für eine auf die Zukunft ausgerichtete Gestaltung des Alltags zu erforschen.
IWien_Stefan Sagmeisterjpgn einem raschen Perspektivenwechsel zwischen wesentlichen Momenten der MAK-Geschichte und zukünftigen, für das Museum richtungsweisenden Designthemen des 21. Jahrhunderts skizziert VORBILDER die Entwicklung des MAK von einer Förder- und Bildungseinrichtung für das österreichische Kunstgewerbe zu einem der international führenden Kompetenzzentren und Schauplätze für angewandte Kunst, Design, Architektur und Gegenwartskunst. Die AusstellungskuratorInnen Tulga Beyerle, Direktorin des Kunstgewerbemuseums in Dresden, und Thomas Geisler, Kustode MAK-Sammlung Design, beide Mitbegründer der Vienna Design Week, wählten einerseits beispielhafte Persönlichkeiten aus, die die 150-jährige Museumsgeschichte maßgeblich mitgestalteten, und andererseits Vorreiter für visionäre Designansätze, die sie miteinander in Beziehung setzten.
Die neun zeitgenössischen DesignexpertInnen loten in Dialogen, filmisch für die Ausstellung dokumentiert, mit einer stimulierenden Person ihrer Wahl die Zukunft der angewandten Kunst sowie die Perspektiven ihr verschriebener Museen aus. Parallel dazu skizzieren sie anhand exemplarisch ausgewählter Design-Exponate mögliche zukünftige Themenfelder und Erweiterungen der einzigartigen MAK-Sammlung mit Weltruf.
So trifft etwa das DesignerInnenduo Dunne & Raby – Fiona Raby, u. a. Professorin für Industrial Design an der Universität für angewandte Kunst Wien, und Tony Dunne –, das die Fachrichtung Design Interaction am Londoner Royal Collage of Art und darüber hinaus etablierte und einen spekulativen Designansatz verfolgt, auf den britischen Production Designer Alex McDowell (u. a. Minority Report, 2002), mit dem es den Einfluss von Science- und Social-Fiction-Literatur auf die materielle Kultur des Alltags diskutiert.
Ähnlich debattiert Jan Boelen, Gründer und Direktor des Kunstzentrums Z33 – house for contemporary art im belgischen Hasselt und Leiter des Social Design Department an der Design Academy Eindhoven, mit dem Kunst-, Design- und Architekturkritiker sowie ehemaligen Domus-Editor Joseph Grima über neu gestaltete Systeme jenseits der industriellen Gesellschaft und ihre Produktionsweisen.
Wien_Konstantin GrcicDer Designer Konstantin Grcic spricht mit dem Autor und Wissenschaftsjournalisten Hubert Filser (u. a. Süddeutsche Zeitung), einem studierten Physiker, über das Aussterben des Möbeldesigns und verweist auf die vorbildhafte Haltung von Kollegen, wie Maarten van Severen, Philippe Starck und Jasper Morrison sowie für ihn beispielgebende Designunternehmen wie Muji, Magis und Mattiazzi.
Über die inspirierende Kraft von Ikonen in 2D und 3D, wie eines persischen Koran, japanischer Plakatgrafiken oder des Autoklassikers Jaguar E-Type, und deren Bedeutung in einer Sammlung von Vorbildern unterhalten sich der in New York lebende österreichische Grafikdesigner Stefan Sagmeister und die Fotokünstlerin Elfie Semotan, die vor und hinter der Kamera die Modewelt geprägt hat.
Die Designforscherin und Leiterin des Design Research Lab der Berliner Universität der Künste, Gesche Joost, die auch dem Beraterstab des ehemaligen SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück angehörte, trifft auf den deutschen Soziologen und Zukunftsforscher Harald Welzer und erörtert beispielhaft die sich abzeichnenden Veränderungen in der Arbeitswelt: Unter dem Einfluss neuer Technologien wie des 3D-Printings und einer auf Autonomie ausgelegten Maker-Bewegung entstehen neue Rollenverständnisse.
Wien_Sabine SeymourNeue Technologien sind auch Thema bei Sabine Seymour. Als Fashion Technologist arbeitet sie an der Schnittstelle von akademischer, kultureller und wirtschaftlicher Forschung und Entwicklung, u. a. an der Parsons The New School for Design, New York, für das Eyebeam Art+Technology Center, New York und MAK FASHION Lab sowie mit Siemens, DuPont und Nike. Mit Niyazi Serdar Sarıçiftçi, dem Leiter des Institute for Organic Solar Cells an der Johannes Kepler Universität in Linz, spricht sie am Beispiel von Entwürfen von Iris van Herpen, Hussein Chalyan, Studio XO oder Asher Levine über zukünftige Entwicklungen in der Mode und intelligente Textilien.
Wien_Hilary CottamMit ihrem Team von Participle nutzt Hilary Cottam Methoden wie Design Thinking für Lösungsansätze in der Kranken- und Altenpflege, Jobvermittlung oder Aufbau von Selbsthilfegruppen. Als Soziologin wurde sie 2005 zum UK Designer of the Year gekürt und entwickelt nun als Social Entrepreneur laufend beispielhafte Einrichtungen, die Zahlen und Fakten für die Verbesserung des britischen Wohlfahrtssystems liefern. In der Sigmund-Freud-Stadt Wien möchte sie sich mit einem Psychoanalytiker über die Arbeit mit Übergangsobjekten, bekannt aus der Kinderpsychologie, als Agenten für Veränderung auch in anderen Gesellschaftsbereichen austauschen.
Den Kunst- und Architekturkritiker Hans-Ulrich Obrist, Co-Direktor und Kurator an der Serpentine Gallery in London, interessieren unvollendete Projekte. Wie das Scheitern auf die Zukunft wirkt, diskutiert er mit der Designkommentatorin Alice Rawsthorn, Designkritikerin der International New York Times und Kolumnistin für Frieze, am Beispiel einer Reihe nicht realisierter Projekte von DesignerInnen wie Matthew Carter, Hella Jongerius, Emily Pilloton oder Casey Reas.
In den konzeptionellen und experimentellen Ansätzen eines Maarten Baas oder Nacho Carbonell sieht die Trendforscherin und ehemalige Präsidentin der Design Academy Eindhoven Lidewij Edelkoort die verändernden Kräfte und neuen Strömungen im Design, die sie gemeinsam mit dem Kunstpädagogen und Rektor der Bernard Lieve-goed University Jeroen Lutters hinsichtlich einer „Schule des universellen Lernens“ diskutiert.
Die gegenwärtigen Positionen mischen sich in VORBILDER mit ProtagonistInnen und Sammlungsobjekten, die über die Entwicklungsgeschichte des MAK erzählen. Zeitübergreifende Querverbindungen schlagen die Brücke zur MAK-Geschichte, die in der Ausstellung kaleidoskopisch dargestellt wird. Künstler der Renaissance, die die MAK-Fassade des programmatischen Ringstraßenbaus (1868–1871) in Form von Reliefs und Namensplaketten in einem umlaufenden Fries zieren, waren die Vorbilder, die den Start der internationalen Reputation des Museums markierten. Im Folgenden setzten Direktoren, MuseumsmitarbeiterInnen, KünstlerInnen, SammlerInnen, Entrepreneure und Förderer die 150-jährige Geschichte des Hauses fort.
Diese Persönlichkeiten, von prominenteren, wie Rudolf von Eitelberger (Gründungsdirektor 1864–1885) oder Peter Noever (Direktor 1986–2011), bis hin zu unbekannteren, wie den SammlerInnen Bertha von Pappenheim (1959–1936) oder Julius Paul (1867–1938), inspirierten die KuratorInnen zur Auswahl herausragender Exponate aus der neben Büchern, Zeitschriften und Archivalien rund 600.000 Objekte umfassenden MAK-Sammlung, die eine materielle Zeitreise durch die Entwicklungsgeschichte vom Kunstgewerbe zum Design dokumentieren sowie Brüche und Wendepunkte aufzeigen.
„Haben wir anfangs die Aktualität von Vorbildern selbst in Frage gestellt, sind wir von deren Notwendigkeit gerade heute überzeugt. Das Museum ist der ideale Ort, um sie zur Disposition zu stellen und zu verhandeln. Nicht um sie unantastbar auf Podesten zu platzieren, sondern um in der Auseinandersetzung mit ihnen eigene Standpunkte und Orientierung zu finden“, erklären Tulga Beyerle und Thomas Geisler ihren kuratorischen Zugang zu VORBILDER, den sie mit dem Wiener Gestaltungsbüro Lichtwitz Leinfellner umsetzen. Geistige Anleihe fanden sie dafür bei der deutschen Psychoanalytikerin Margarete Mitscherlich (1917–2012), die zu ihrer immer noch gültigen Publikation Das Ende der Vorbilder – vom Nutzen und Nachteil der Idealisierung (1978) meinte: „Wir alle brauchen Ideale, Vorbilder, Ziele, an denen wir uns orientieren, nach deren Verwirklichung wir streben können. Ohne sie sind wir einem Gefühl der Leere ausgesetzt, das lebendige Interesse an den Dingen der Welt und an unseren Mitmenschen geht verloren.“
Zur Ausstellung VORBILDER wird eine Publikation erscheinen.
Flankierend zu VORBILDER setzt sich die Ausstellung NACHBILDER. 150 Jahre MAK: Ausstellungen im Bild (MAK-Kunstblättersaal, 11. Juni bis 5. Oktober 2014) anhand historischer und moderner Fotografien von MAK-Ausstellungen mit Präsentationsformen von Ausstellungsinhalt und Raumkonzeption im jeweiligen zeitgenössischen Kontext auseinander. Die Ausstellung NACHBILDER wird zeitgleich mit VORBILDER eröffnet. Kuratiert von Kathrin Pokorny-Nagel, Leitung MAK-Bibliothek und Kunstblättersammlung/Archiv.
Abb.: oben: Porträt Stefan Sagmeister © Sagmeister & Walsh / Foto: John Madere; rechts: Porträt Konstantin Grcic © Konstantin Grcic Industrial Design / Foto: Markus Jans; links: Porträt Sabine Seymour © Daniel Gruber; unten links: Porträt Hilary Cottam © Hilary Cottam / Foto: Edmund Clark
 

aus dem Inhalt:
________________________________AKTUELLES
EMIL NOLDE - RETROSPEKTIVE

Titel_Frankfurt_o_st_nolde_herbstmeer_7Frankfurt/Main - Das Städel Museum widmet sich vom 5. März bis 15. Juni 2014 in einer umfangreichen Ausstellung dem Schaffen eines der bedeutendsten deutschen Expressionisten, Emil Nolde (1867–1956). Obwohl in zahlreichen thematischen Sonderausstellungen vertreten, ...   weiterlesen

Hermann Hesse. Mit Feder und Farbe - Werke aus dem Nachlass Heiner Hesse
Titel_Stade_2_21_Abendlicht_Hermann_Hesse_1925_600pxStade - Mit der Ausstellung „Hermann Hesse. Mit Feder und Farbe – Werke aus dem Nachlass Heiner Hesse“ wendet sich das Kunsthaus Stade dem bildnerischen Werk des Literaturnobelpreisträgers zu. Die Schau stellt das Spektrum von den ersten Arbeiten ...   weiterlesen

Kunsthaus Zürich veranstaltet Retrospektive zu Cindy Sherman
Zürich - Vom 6. Juni bis 14. September 2014 findet im Kunsthaus Zürich die grosse Retrospektive der amerikanischen Künstlerin Cindy Sherman (*1954) statt. Sherman zählt zu den wichtigsten Vertreterinnen der inszenierten Fotografie. Sie thematisiert in ihrem Werk Fragen von Identität, (Geschlechter)-Rollen und Körperlichkeit und bedient sich dabei fast ausschliesslich ihrer eigenen Person. Zum ersten Mal in Zürich zeigt das Kunsthaus eine umfassende Einzelausstellung dieser nach Andy Warhol bedeutendsten Künstlerin der filmischen und fotografischen Selbsterforschung.    ...   weiterlesen

HERMANN J. PAINITZ. SELBSTVERSTÄNDLICH
Titel_St. Pölten_ZKN_Painitz_01St. Pölten - Ab 29. März bis 24. Aug. 2014 zeigt ZEIT KUNST NIEDERÖSTERREICH die erste umfangreiche Retrospektive des 1938 in Wien geborenen Künstlers Hermann J. Painitz. Unter dem Titel „Selbstverständlich“ ...  weiterlesen

JÜRGEN SCHADEBERG – CHRONIST SÜDAFRIKAS
Titel-Darmstadt-Jürgen Schadeberg, Drum Cover 1958Darmstadt - "Wenn Sie vor einem Foto stehen, und es berührt Sie sofort im Innersten, dann ist es Kunst. Wenn Sie über ein Bild viel reden müssen, dann stimmt was nicht. Schauen Sie sich die Werke berühmter Künstler in der Geschichte an, da braucht es nicht viele Worte, sie faszinieren uns gleich auf den ersten Blick." ... weiterlesen

Feuerbachs Musen – Lagerfelds Models
Hamburg - Mit der Ausstellung Feuerbachs Musen – Lagerfelds Models präsentiert die Hamburger Kunsthalle eine ungewöhnliche Doppelschau zu Anmut, Erotik und der Verehrung von Musen und Models, indem sie Gemälde von Anselm Feuerbach mit noch nie gezeigten Photographien von Karl Lagerfeld zusammenführt. Auf ähnliche Weise suchen Feuerbach und Lagerfeld nach einer Aktualisierung der in der Antike begründeten idealen, zeitlosen Schönheit. In der Ausstellung wird der Kult um Schönheit, ...    weiterlesen

Markus Draper: Werke aus der Sammlung der Berlinischen Galerie
Titel_museum-berlin_draper_stadtfeld_220_01Berlin - Ab Februar 2014 bis zum 30. Juni 2014 zeigt die Berlinische Galerie eine Ausstellung mit Arbeiten des Künstlers Markus Draper (*1969 in Görlitz) als Teil der Sammlungspräsentation. Die atmosphärisch aufgeladenen Arbeiten zeigen einen künstlerischen Blick auf urbane Strukturen und deren radikale Veränderungen.   weiterlesen

 

Die Fackeln des Prometheus. Johann Heinrich Füssli und Javier Téllez
Zürich - Vom 20. Juni bis 12. Oktober 2014 präsentiert das Kunsthaus Zürich anhand von zwei künstlerischen Positionen, wie zwischen 1770 und heute der Prometheus-Mythos adaptiert und neu interpretiert wurde. Die Ausstellung «Die Fackeln des Prometheus. Johann Heinrich Füssli und Javier Téllez» kombiniert fünf Werke der Frühmoderne mit einer Filminstallation der Gegenwartskunst.
Der gefesselte Prometheus, dessen Ikonografie in die griechische Antike zurückreicht, wurde bei Johann Heinrich Füssli (1741–1825) zur Identifikationsfigur des modernen Künstlers schlechthin. ...  weiterlesen

KARL KUNZ
Wuppertal - Mit der Ausstellung vom 1. April bis 8. Juni 2014 von Karl Kunz (1905 Augsburg – 1971 Frankfurt a. M.) lädt das Von der Heydt-Museum zur Wiederentdeckung eines herausragenden Einzelgängers der Moderne des 20. Jahrhunderts ein, dessen Name zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist. Bereits 1933 von den Nationalsozialisten als "entartet" verfemt, entwickelte Karl Kunz in der inneren Emigration seine eigenwillige surrealistische Bildsprache. In eindringlichen Bildmetaphern setzte er sich mit der Bedrohung des Nationalsozialismus und der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs auseinander, wobei er sich zunächst an Max Ernst und Picasso orientierte.    weiterlesen

ERWIN WURM - One Minute Sculptures
Frankfurt/Main - Liegestütze auf Kaffeetassen, Balancieren auf Orangen oder auf einem Besen fliegen, alles ist möglich – für eine Minute. Das Städel Museum zeigt bis zum 13. Juli 2014 die Ausstellung „Erwin Wurm: One Minute Sculptures“. Im Städel Garten, im Metzler-Saal, in der Sammlung der Alten Meister und der Kunst der Moderne platziert der österreichische Künstler Erwin Wurm (*1954) ältere sowie spezifisch für die Städel Sammlung entwickelte Werke aus seiner Serie der One Minute Sculptures. Die interaktiven Arbeiten fordern die Besucher dazu auf, die sie umgebenden Kunstwerke des Museums nicht mehr nur zu betrachten, sondern ...   weiterlesen

Oskar Kokoschka - Humanist und Rebell
Wolfsburg - Das Kunstmuseum Wolfsburg wird 20 Jahre alt. Diesem Jubiläum ist die Ausstellung, bis zum 17. August 2014, Oskar Kokoschka - Humanist und Rebell gewidmet, in der vornehmlich das Porträtwerk dieses herausragenden Künstlers der Moderne vorgestellt wird. Damit entsteht zugleich eine Brücke zur Eröffnung des Hauses im Jahr 1994, als die Überblicksschau zum Werk des französischen Künstlers Fernand Léger den Anfang der Erfolgsgeschichte Kunstmuseum Wolfsburg bildete. Künstler der Klassischen Moderne standen bereits im noch jungen Wolfsburg im Fokus: Heinrich Nordhoff, der frühere Vorstandsvorsitzende von Volkswagen, initiierte in den Jahren 1952 bis 1967 viel beachtete Ausstellungen zu Franz Marc, Lovis Corinth oder Vincent van Gogh.   weiterlesen

DANIELE BUETTI. It’s all in the mind
Frankfurt/Main - Hypnose als künstlerische Aktion: Daniele Buetti (*1955) lädt die Besucher der Schirn Kunsthalle Frankfurt zur gemeinschaftlichen Meditationshypnose. Eigens für die öffentlich zugängliche Rotunde der Schirn hat der renommierte Schweizer Gegenwartskünstler erstmals eine Soundinstallation entwickelt: „It’s all in the mind“. Sie basiert auf einer Audioerfahrung (28 Minuten, Loop), in die das Publikum mittels Hypnose unmittelbar eingebunden wird.   weiterlesen

ANGEWANDTE KUNST. HEUTE soma architecture. Immanent Elasticity
Wien - Mit der außergewöhnlichen, begehbaren Installation Immanent Elasticity, einem eigens für die MAK-Galerie entwickelten, leichten Gespinst aus elastischen Fasern, soma architecture zum Eintauchen in eine veränderbare, wolkenartige Raumstruktur. Die im Rahmen der programmatischen Reihe ANGEWANDTE KUNST. HEUTE konzipierte Einzelausstellung, lädt vom 13. Mai bis 14. September 2014, basiert auf Untersuchungen zu elastischen Materialsystemen, mit denen sich das Architekturbüro soma architecture intensiv auseinandersetzt, und verlässt konventionelle Methoden der Formfindung. Architektur manifestiert sich in Immanent Elasticity als elastischen Diskurs im Sinne einer offenen, individuellen Interpretation und Wahrnehmung von Raum.  weiterlesen

40│10. 40 Jahre Sammlung –10 Jahre Museum. Die große Jubiläumsausstellung
Baden-Baden - Anlässlich seines 10jährigen Bestehens präsentiert das Museum Frieder Burda in der großen Sommerausstellung (12. Juli bis 26. Oktober ) 2014 Highlights der eigenen Sammlung. Wie bei der Eröffnungsausstellung im Jahr 2004 werden die Kunstwerke wieder sowohl in den eigenen Räumen als auch in der benachbarten Staatlichen Kunsthalle gezeigt, was die besondere Partnerschaft zwischen öffentlichem Kulturauftrag und privatem Kunstengagement unter Beweis stellt.   weiterlesen

MACHT‘S GUT UND DANKE FÜR DAS APFELMUS
Titel_Berlin_20131019_Trade 130_0635Berlin - Mit dem Senatsreservenspei-
cher verschwindet ein weiterer kulturel-
ler Freiraum in Berlin. Seitdem wurde das historische Gebäude - in Eigeniniti-
ative und ohne öffentliche Förderung – Schritt für Schritt als Ausstellungsraum, kulturelle Anlaufstelle (und Sitz des Vereins) erschlossen. Der Ort entwickelte sich zum Experimentierfeld für die Freie Szene: Künstler, Kuratoren und Musiker prägten ... weiterlesen

Kathleen Rahn wird neue Direktorin des Kunstvereins Hannover
Hannover - Der Kunstverein Hannover freut sich, bekanntzugeben, dass die 1973 in Wesel geborene und in Berlin lebende Kunstwissenschaft-
lerin und Kuratorin Kathleen Rahn als neue Direktorin die Nachfolge von René Zechlin antreten wird. Zechlin wechselt nach 6 Jahren zum 1. Mai 2014 an das Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen. Eine Findungskommission ....   weiterlesen

CD Wbg


Nik Nowak. Echo GASAG Kunstpreis 2014
Berlin - Nik Nowak (*1981 Mainz) erhält den GASAG Kunstpreis 2014. Unter dem Titel „Echo“ hat Nik Nowak für die erste große Ausstellungshalle der Berlinischen Galerie eine Soundinstallation entworfen, die den Besucher aktiv einbezieht. Sie thematisiert die neu entstehenden Formen des Privaten und Öffentlichen in Zeiten allgegenwärtiger digitaler Vernetzung. Durch den künstlerischen Einsatz autonomer Roboter-Drohnen stellen sich zugleich Fragen nach den Konsequenzen ...  weiterlesen

Goldener Ehrenring 2014 für Robert Smit, Amsterdam
Hanau-Wilhelmsbad - Am 10. Mai 2014, wurde im Arkadenbau in Hanau-Wilhelmsbad mit dem Goldenen Ehrenring die höchste internationale Auszeichnung für Goldschmiedekunst verliehen. Der Ehrenringträger des Jahres 2011, Professor Otto Künzli, überreicht den von ihm geschaffenen Ring an Robert Smit. Der Amsterdamer Schmuckkünstler gehört zu den großen Wegbereitern des Avantgardeschmucks, der in den 1960er Jahren vor allem in den Niederlanden, Großbritannien und Deutschland seinen Anfang nahm. Robert Smits Werk hat weltweit in zahlreichen Einzelausstellungen seine Wertschätzung gefunden.   weiterlesen

Impressum
Kontakt
 Archiv